Das Brauchtum

RES SEVERA VERUM GAUDIUM

Karnevals - Masken

Masken für Karneval, Faschingsmasken, Fastnachtsmasken
 

Ähnlich wie beim Verkleiden geht man auch beim Aufsetzen einer Maske einen Rollentausch ein. Wer eine Fastnachtsmaske aufsetzt, verwandelt sich in einen Fremden. Bei der Maskerade kommt aber noch ein zweiter Aspekt hinzu, nämlich der Aspekt der Anonymität. Die Maske bietet Schutz vor der Preisgabe der eigenen Identität. Da man hinter ihr unerkannt bleibt, kann man sich Dinge erlauben, die man sonst so nicht tun würde oder dürfte. Im Zusammenhang mit der Fastnacht oder dem Karneval geht es dabei vor allem um das Ausleben von Identitätsbereichen, die im normalen gesellschaftlichen Leben so nicht ausgelebt werden können. So kann sich der Manager z. B. als Penner maskiert von allen Zwängen befreit fühlen und die Hexe darf ungestraft den Chef kneifen.

Masken haben ursprünglich vor allem eine kultische Bedeutung. Seit der frühesten Menschheit und dienten sie als Bindeglied zu Göttern und Ahnen oder als Hilfe im Kampf gegen böse Mächte. Darüber hinaus hatten sie in manchen Kulturkreisen ihre Bedeutung in Tanz-, Narren- und anderen Theaterspielen.

Das Wort Maske leitet sich von dem italienischen Wort "maschera" ab und hat möglicherweise seine Wurzeln in dem arabischen Ausdruck "mashara", was ursprünglich soviel wie Possen reißen oder verspotten bedeutet. Es verweist somit auf die Narren und Artisten, die das Volk mit ihren Darbietungen erfreuten. 

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